USt-IdNr.-Prüfung bei EU-Lieferungen
jtl_ust_id_pruefung
Was das Tool macht
Findet Geschäftskunden-Aufträge ins EU-Ausland, bei denen im Kundenstamm keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hinterlegt ist. Besonders kritisch sind Aufträge, die JTL bereits als innergemeinschaftliche Lieferung oder als steuerbefreit führt - ohne gültige USt-IdNr. des Empfängers ist die Steuerbefreiung bei einer Betriebsprüfung nicht haltbar. Privatkunden werden bewusst ausgeklammert, sie haben keine USt-IdNr. Nutze dieses Tool für 'Fehlen uns USt-IdNr. bei EU-Kunden?', 'Steuerrisiko EU-Lieferungen', 'Innergemeinschaftliche Lieferungen prüfen'.
Eingaben
| tageoptional | Betrachtungszeitraum in Tagen (Default 365) |
| vonoptional | Startdatum ISO (optional, statt tage) |
| bisoptional | Enddatum ISO (optional, statt tage) |
| maxKundenoptional | Wie viele Kunden für den Abgleich gescannt werden (Default 3000) |
Die Eingaben füllt die KI aus deiner Frage. Du musst dir keine Parameternamen merken.
So wird gerechnet
Der Rechenweg in der Reihenfolge, in der das Tool arbeitet: Abruf, Filter, Berechnung, Ausgabe. Aus dem Tool-Code abgeleitet, damit nachvollziehbar ist, warum eine Zahl so ist. Dieselbe Auskunft liefert das Tool kiuser_tool_logik direkt im KI-Chat.
- 1Lädt die Aufträge des Zeitraums (von/bis oder letzte X Tage, Default 365, höchstens 1095) per GraphQL; Stornos ausgeschlossen.
- 2Mitgeladen werden Rechnungs- und Lieferland, Abgangsland, die Kennzeichen für innergemeinschaftliche Lieferung und Steuerbefreiung sowie die Steuereinstellung.
- 3Der Kundenstamm kommt per GraphQL (Kundennummer, Firma, USt-IdNr., Land) bis zur Obergrenze (Default 3000, 100 bis 10000); schlägt das fehl, bleibt der Stamm leer.
- 4Abgangsland = departureCountryIso des ersten Auftrags mit Wert, sonst DE; Zielland je Auftrag = Lieferland, ersatzweise Rechnungsland.
- 5Geprüft werden Aufträge mit Zielland in einem der 27 EU-Staaten ungleich Abgangsland, deren Kunde im Stamm steht und deren Firmenfeld (Stamm oder Rechnungsadresse) gefüllt ist.
- 6Ein Fall liegt vor, wenn die USt-IdNr. im Kundenstamm leer ist; kritisch sind Fälle, die JTL als innergemeinschaftliche Lieferung oder als steuerbefreit führt.
- 7Ausgabe: geprüfte Aufträge, Fälle ohne USt-IdNr. und davon kritische mit Nettowerten, je Liste bis 50 Fälle nach Nettowert, Anzahl nicht zuordenbarer Aufträge.
Annahmen und Grenzen
- Geprüft wird nur, ob eine USt-IdNr. hinterlegt ist; die Gültigkeit kann nur das Bundeszentralamt für Steuern bestätigen.
- Privatkunden ohne Firmeneintrag sind bewusst ausgenommen.
- Kunden außerhalb der gescannten Stammdaten (Default 3000) können nicht zugeordnet werden und werden nur gezählt.
- Eine am Beleg selbst hinterlegte USt-IdNr. wird nicht geprüft, nur die im Kundenstamm.
So sieht eine Antwort aus
Im letzten Jahr gab es 214 Geschäftskunden-Aufträge ins EU-Ausland. Bei 9 davon ist im Kundenstamm keine USt-IdNr. hinterlegt. Kritisch sind davon 6, weil JTL sie bereits als innergemeinschaftliche Lieferung führt und damit ohne Umsatzsteuer fakturiert hat – zusammen 18.940 € netto. Der größte Einzelfall: OR-500781 an „Beispiel Elektro BV“ in den Niederlanden über 7.320 €. Ohne gültige USt-IdNr. des Empfängers ist die Steuerbefreiung bei einer Prüfung nicht haltbar; die Steuer würde dann nachträglich fällig. Zwei Einschränkungen: Privatkunden habe ich ausgeklammert, die brauchen keine USt-IdNr. Und ich sehe nur, OB eine Nummer hinterlegt ist – ob sie gültig ist, klärt nur eine Abfrage beim Bundeszentralamt für Steuern.
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