Umsatz-Periodenvergleich mit Treiberanalyse
jtl_umsatz_periodenvergleich
Was das Tool macht
Vergleicht den Umsatz zweier Perioden und erklärt die Veränderung: Aufteilung in Neu- und Bestandskunden, Mengen- gegen Preiseffekt, sowie die größten Gewinner und Verlierer bei Kunden und Artikeln. Nutze dieses Tool für 'Wie lief der Monat im Vergleich?', 'Warum ist der Umsatz gefallen?', 'Umsatzentwicklung erklären'.
Eingaben
| tageoptional | Länge JE Periode in Tagen (Default 30). Verglichen wird mit der direkt davor liegenden Periode. |
| vergleichoptional | Vergleichsbasis: direkt davor (Default) oder derselbe Zeitraum im Vorjahr |
| mitArtikelnoptional | Artikel-Treiber mit ermitteln (Default true, deutlich langsamer) |
Die Eingaben füllt die KI aus deiner Frage. Du musst dir keine Parameternamen merken.
So wird gerechnet
Der Rechenweg in der Reihenfolge, in der das Tool arbeitet: Abruf, Filter, Berechnung, Ausgabe. Aus dem Tool-Code abgeleitet, damit nachvollziehbar ist, warum eine Zahl so ist. Dieselbe Auskunft liefert das Tool kiuser_tool_logik direkt im KI-Chat.
- 1Bildet zwei gleich lange Perioden: aktuell = letzte X Tage (Default 30, 7 bis 365), Vorperiode = die X Tage direkt davor; bei „Vorjahr“ werden beide Grenzen um 365 Tage zurückverschoben.
- 2Lädt die Rechnungen beider Perioden per GraphQL mit Datumsfilter auf salesInvoiceDate (bei Fehler Rückwärts-Scan bis 5000 je Periode); stornierte Rechnungen sind ausgeschlossen.
- 3Umsatz = Summe der Nettobeträge aus dem Rechnungskopf; Veränderung absolut = neu − alt, in Prozent = (neu − alt) / |alt| × 100 (bei alt = 0 kein Prozentwert).
- 4Durchschnittlicher Rechnungswert = Umsatz / Rechnungsanzahl; Mengeneffekt = (Rechnungen aktuell − vorher) × Durchschnitt vorher; Preiseffekt = (Durchschnitt aktuell − vorher) × Rechnungen aktuell.
- 5Je Kunde (Kundennummer) Umsatz und Belege je Periode; Kunden ohne Umsatz in der Vorperiode gelten als „neu im Zeitraum“, ihr Umsatz ergibt den Neukundenanteil.
- 6Top 10 Kunden-Gewinner und -Verlierer nach absoluter Umsatzveränderung; Kunden ohne Rechnung in der aktuellen Periode erscheinen mit Umsatz 0.
- 7Artikel-Treiber (Default an): REST-v1.3-Rechnungsscan rückwärts mit bis zu 200 Rechnungen je Periode samt Positionen (8 parallel); je SKU Umsatz = Nettopreis × (1 − Rabatt / 100) × Menge.
- 8Ausgegeben werden die 10 Artikel mit dem größten Umsatzzuwachs und die 10 mit dem größten Rückgang.
Annahmen und Grenzen
- Die Artikel-Treiber beruhen auf höchstens 200 Rechnungen je Periode und sind bei größerem Volumen eine Stichprobe; der REST-Scan überspringt stornierte Rechnungen.
- Das Vorjahr wird pauschal 365 Tage zurückgerechnet, nicht kalendergenau.
- „Neu im Zeitraum“ bedeutet nur: kein Umsatz in der Vorperiode, nicht Erstkunde insgesamt.
- Kunden ohne Kundennummer werden über den Anzeigenamen zusammengefasst.
So sieht eine Antwort aus
Der Umsatz ist um 18,7 % gefallen: 482.984 € gegen 594.070 € in der Vorperiode, also 111.086 € weniger. Das Ueberraschende: Ihr hattet mehr Rechnungen, nicht weniger – 268 statt 248 (+8 %). Der Rückgang kommt komplett aus dem Rechnungswert. Rechnerisch haben die zusätzlichen Rechnungen 47.909 € gebracht, der gesunkene Durchschnittswert aber 158.995 € gekostet. Dazu passt die Kundenstruktur: nur noch 45 aktive Kunden statt 63. Größter Verlierer ist Beispiel Distribution AG (K-10088) mit 12.400 € statt zuvor 68.300 € – ein Minus von 55.900 € allein bei diesem Kunden. Das ist also kein Flächenproblem, sondern der Wegfall großer Einzelaufträge.
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